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EEG Novelle 2023

Bundestag und Bundesrat haben Anfang Juli die EEG-Novelle 2023 verabschiedet und haben damit den Weg für einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien freigemacht.


Die Betreiber von Photovoltaikanlagen können sich nun nicht nur auf höhere Vergütungssätze freuen, sondern es werden auch verschiedene bürokratische Hürden abgebaut.

Bei den Vergütungssätzen wird unterschieden, ob man Volleinspeiser oder Teileinspeiser ist.
Die Vergütungssätze im Einzelnen:

   Teileinspeiser   
 Zuschuss für Volleinspeiser  
 < 10 KW  8,60 Cent   4,80 Cent
 < 40 KW  7,50 Cent   3,80 Cent
 < 100 -300 KW    7,50 Cent   5,10 Cent

 

Wer eine Anlage bis 10 KW betreibt und den gesamten Ertrag ins Netz einspeist, erhält demnach 13,40 Cent (8,60 Cent + 4,80 Cent) für jede Kilowattstunde.

Wird der Strom teilweise für Eigenverbrauch genutzt und nur eine Überschusseinspeisung durchgeführt, wird der eingespeiste Strom nur mit 8,60 Cent pro Kilowattstunde vergütet.

Bei Vergütungen bis 100 kWp müssen allerdings noch die Direktvermarktungsprämie i. H. v. 0,4 ct/kWh abgezogen werden.

Außerdem ist auch eine steuerliche Vereinfachung vorgesehen. Die Grenze für die einkommens- und gewerbesteuerliche Anmeldung soll von 10 kWp auf 30 kWp angehoben werden.

Für Anlagen, die kleiner als 25 kWp sind, entfällt die Begrenzung der Wirkleistung auf 70 Prozent.